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Full text: Enthaltend die urkundlichen Beilagen (2)

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vutus, !»> Metum delieücillm Mkiinikile perpetlli!? tenipoi'ikns kkikedlt »nctoiilnlkin In!,litu?n(II 
luie oidillsrio. Dann verleihet der Bischof, auf die vom Decanc und der gedachten Brüderschaft 
geschehene Präsentation, das denellcinm wsnuiile dem derzeitigen Schulrector Ladewicus Gros- 
w in, unv beauftragt den Decan Hermann Slupwachtcr, ihm anzuwcisen 8t->!Inm in clioro sc loeum 
ct orllinem intcr viesrioZ. Am Schluße sagt er, diesem Schreiben sey angehängt 8ixiIIum vlcs- 
ristll8 ecele8jc nostrc 6»mii>eii8>8. Dies Siegel ist auf unsrer Tafel 4. nro. 17. abgebildet. Das 
Original der Urkunde ist im Universitätsarchive. 
Kro. 63. so.1464. msi. 1. ästvm 6rjpe8val«1i8; lateinisch. Marquardus Buk, 
CIcrikcr der Caminischen Diverse, thut kund: ich gründe in der Sanct Nieolaikirche zu Greifswald 
eine Canonicatprädenbe, elotsnelo sei esneleill domum incsui 8itsm tu opielo xrjp68vsld tu Mtes 
Ispiiliciiiorllm, vulxsritcr sppcllsts Llelibckkci^trstc, intrs ,Iomo8 eiuium Ilenninxi ^Vsmpca et 
>Vedißbe, cum sxri8 et orto, cum oilluidu8 8ui8 pertineucii8, et cum vmoi j»roprietste et dominio. 
Mir behalte ich den Genuß dieser Güter auf Lebenszeil vor, und ernenne in meinem Testamente den 
ersten Inhaber der Präbende; er muß aber sehn tu sliqus kseultste 8Up6rjori prowotu8 sut sr- 
cium liderslium wsxi8ter et mewdruw vlliuer8itsti8 re8iden8. Nach meinem Tode gehört das 
iU8 i>strollstll8 der Präbende meinen nächsten Erben; sie müßen aber dem Bischose denjenigen Mann 
präsenteren, welchen der reetor uu8tre »Ime vmuer8ltsti8 xripe8vsldeo8i8 pro tempore eii8t6U8 
de coll86U8ll domiuorum 8eereti conmlii ihnen präsentirt. Das Original ist im Greifswalder Stadt¬ 
archive, versehen mit der angehefteten Zustimmung des Bischofes Henning vom sechsten Mai desselben 
Zahres; sie ist gegeben zu Stettin, und hat das gewöhnliche Siegel des Bischofes wie auf unsrer 
Tafel 2. nro. 8. Uspidieillorum im Originale ist Schreibfehler fü Ispieidiosrum. Steinhauer; denn 
in diesem Sinne nahm man damals die Benennung Steenbekker, von biken, hauen, obwohl sie 
eigentlich vom Bürger Steenbekc, Steinbach, herstamme» mag; wie das Fettenthor, die Rakower 
Straße, die Kapauncnstraße, und andre ihre Namen nach Bürgern empfingen, die sich dort ange- 
bauet hatten. Ebenso war cs auf dem Lande mit den Dorfnamen Dietrichshagen, Hinrikshagen, 
Frederikshagen, Nolosshagcn, und ähnliche». 
ssro. 64. so. 1464. decemdr. 12. dstum Edultrov; lateinisch. Bischof Henning von 
Camin verleihet dem Vitalis Fleck, Lehrer der Medicin, eineDeminer Präbende in Sanct Nicolai, 
und sagt: Vcuersbili viro, domiuo et mgssi8tro Vitsli l'Icclc, wcdieioc doctori, smico oo8tro in 
eliri8to moccre dileeto, 8sllltem et 8illeersm iu deo esritstem. ^d pre8eot3eiouem prouidi 
viri, Iliurici kereken, opidsni opidi vimin, predendsw msiorem iu Lccle8is collexists 8»octj 
nicols! opidi xripe8Vgiden8i8 kundstsm, per lidersm re8i§ll»cionem vellersdili8 viri, domini et 
msxistri Osrrvin ironnexlisruen, Ie§um doetori8, vltiwi et immedisti po88e88vri8 eill8dem, vs- 
csntem vodi8 cum 8pirituslium et temporslium sdmioi8trscioue committimu.8 et conrerimll8. 
Das Original ist im Greifswalder Stadtarchive. Der Name Lereke ist etwas undeutlich; Gester- 
dings Beitrag S. 129. hat: Lorlc. 
Aro. 65. so. 1466. 8eptewdr. 11. dstum Esmin; lateinisch. Bischof Henning von Camin, 
Henning Coffebadc, Decretorum Doctor und Präpositus, Vrolicus Westval, Decan, Cristianus Mirow, 
Canior, Hinricus Mundt, ThesaurariuS, und das ganze Caminer Capitcl, verleihen der Juristen- 
facultät zu Greifswald, wegen ihrer hohen Verdienste, quo8dsm esnollicstU8 et predendsm in
        

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