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Full text: Enthaltend die urkundlichen Beilagen (2)

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samen Führung seines AntteS Beistand leisten wolle; zugleich versprichr er, die Universität. qm« 
8t>uI1o5l luwöii uere uirtuti8 r»Iii8 predere 8olesi>t, sich bestens anempfohlen sehn zu laßen. Di, 
wohlerhaltene Originalbulle, mit dem Bleisiegel versehen, befindet sch im Univerfitätsarchive. 
ssro. 7 0. r>o.1473. novemdr. 26; deutsch, '-inrick Vliren verkauft, mit Zustimmung 
seines Bruders her Uotmore vliren perncr to Vustorpe, bemc crwerdcghc» Here», her 'Her¬ 
manne rNupwachter, Vsctori an deine ghcstliken rechte, dekcne der dumkerken sancti Nicolai 
tome Sripeswalde, dumheren to Lamyn, unde kerkherc» tome §»nde, unde allen synen na° 
kamelinshen, dekenen der vorscrevenen kerke» sancti Nicolai, Sre inark gheldes jarlyker pacht 
unde rcnthe aus dem Dorfe greten Fastrew für dreißig Mark. Diese drei Mark wurden also 
eine sährliche Hebung für den jedesmaligen Domdecan, welcher zugleich Lehrer der Rechte bei der 
Universität war. Das Original ist im Univerfitätsarchive. 
klro. 7 1. so. 1477. Ein brcff der Dechowcn tor putrnitzc »nd vamgarde geselen. 
darnnne se den rcctor und de anderen Hern der »niversitete» quiteren nnd erlaten van hun¬ 
dert gülden blötgeldes van des detslages halffcn eres frnndes Eonradi Dechcwen. Diese Auf¬ 
zeichnung findet sich in einem alten Verzeichnisse von Urkunden der Sanct Nicolaikirche, aufbewahn 
im Greifswalder Stadtarchive unter der Überschrift.4. nro 2. sets betreffend die Vicarien. Jene von 
den Dechowen ausgestellte Urkunde selbst ist nicht mehr vorhanven. Aber der Vorfall auf den sie 
sich bezog, ist im Album der Universität fol. 40. recto und 41. verso angeführt. Der Student Con¬ 
rad Dechow aus Damgarten, adligen Geschlechtes, immatriculirk ao. 1470. am ersten September, 
ward zu Greifswald in der Silvesternacht deS Jahres 1476 von vier Dänen erschlagen, welche sich 
darauf in daS Kloster der Prädicatores d. i. das schwarze Kloster flüchtete». Der Rector der Uni¬ 
versität ließ die Thäter aus dem Kloster herausholcn, und in daS Carcer einschließen. Während 
der Gerichtsverhandlung entkamen die beiden Hauptthäter aus dem Carccr; die übrigen beiden, Joachim 
Daa, eines Ritters Sohn, und Nicolaus Marquardi, plebeill8, wurden gel emevllstu zurückbehalten, 
und hernach ao. 1477 aus dem Carcer entlaßen. 
hlro. 72. so. 1477. iul. 30. «Istum Oripe^sl«!; lateinisch. l.kiklouiou8, ell8i8 po8tulstu8, ^ome8 äe Liier8tei>ell et ilowinu8 terre Aevegsnlenen, eju8- 
«temgiie eccle8ie in 8pirjtuslibn3 et tewporsliduri s«lmllli8trstor ssell6rsli8, verleihet dem Johann 
Mehl off, Caminischen Clerikcr, auf die Präsentation der Bürger Johann Grelle zu Stralsund und 
Harlwich Peyne zu Demin eine größere Präbende in Sanct Nicolai zu Greifswald, welche durch den 
Tod des Magister Vitalis Fleck, Doctors der Medicin, eUedigt worden, und beauftragt die Cleriker 
der Caminischen Diöcese, den Johann Mehloff in die Präbende einzuführen. Auf der Rückseite steht 
das NotariatSzeugniS über die am folgenden Tage vollzogene Institution. Die Urkunde ist im Greifs- 
walder Stadtarchive, und hat das Caminische Vicariatsfiegel wie auf unsrer Tafel 4. nro. 17. 
>ro. 73. 
ao. 1481. spril. 19. östum in opiclo nostro Oolderxenm. 
MarinuS de Fregeno, Caminischer Bischof, thut kund, daß er, da die Canoniler zu Sanct Nicolai in Greifs¬ 
wald gelehrte Männer und mit guten Sitten geschmückt seyen, nnd ihm, ihrem Bischöfe, in drohender Lebensgefahr
        

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