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Full text: Enthaltend die urkundlichen Beilagen (2)

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stration ; letztere soll bestehen aus den beiden landständischen Curatoren, dem Generalsuderintenrenten, 
dem Rector und zwei Professoren als Depulinen des Concilii, welchen zu Beiständen gegeben stnd 
Amtmann, Syndicus, Sccretarius, Rentmeister. Ist abgedruckt bei Dähnen a. a. O. S. 110 — 168. 
so wie die am eilften Januar 1776. hinzugefügte Instruction für den Syndicus, daselbst S. 169 —171. 
kir». 239. so. 1779. äenemb. 7. gegeben Gripsholmsschloß. König Gustav 3. errichtet 
zu Greifswald ein Gesundheitscollegium für Schwedischvommern, zu welchem die Greifswalder 
Professoren der Medicin gehören. Bei Dähnerl a. a. O. S. 552 — 562. 
Kro. 240. uo.1787. septemdr. 28. Georg Wilhelm Overkamp, Professor der orien¬ 
talischen Sprachen zu Greifswalti, vermacht in seinem Testamente ocr Universität ein Capital von 
600 Thalern, dessen Zinsen ein Student als Stipendium erhält; Gestcrdings zweite Fortsetzung S. 304. 
Dies Stipendium besteht noch jetzt. 
Ao 1792. am 29sten März tritt König Gustav Adolf djc Regierung Schwedens an, 
und steht während der vier ersten Jahre unter der Vormundschaft des Herzoges Carl von Sübcrmanland. 
^r». 241. ao. 1793. 3pn>. 25. Carl Heinrich Spitt, Bürgermeister zu Greifswald, be¬ 
stimmt in seinem Testamente ei» Capital von 2500 Thaler zu einem Stipendium für einen Studenten 
aus seiner Familie, welcher zwei Jahre zu Greifswald studiert; Gesterdings zweite Forlsctzuug S. 306. 
>ro. 242. 30. 1795. «leeomdr. 20. geschehen zu Stokholm. König Gustav Adolf, unter 
Vormundschaft des Herzoges Carl von Südermanlanv, giebt der Universität einen Visitations- 
receö, welcher den am eilften Mai 1775 ausgefcrtigten bestätiget, einige Zusätze und Verbeßerungen 
hinzusügend. Die Zahl der Professoren soll fünfzehn sehn; die theologische Facultät soll inimcr einen 
Adjuncten haben, und ebenso die juristische. Zu chemischen Untersuchungen werden dem Ar- 
Liater Weigel jährlich 300 Thaler bewilligt. Ein klinisches Institut zum Besten armer Kranker 
und angehender Ärzte soll errichtet werden, und jährlich 100 Thaler haben. Die medicinische Fa¬ 
cultät soll einen Adjuncten haben, der zugleich Prosector ist ; die philosophische einen Bibliothekar 
und einen Professor Ertraorvinarius. Dem Canzler steht es frei, noch mehr Adjuncten anzunehmen, 
wenn er es für nöthig hält. Eine Studiencommission wird errichtet, bestehend aus den vier 
Errecanen und dem Syndicus oder einem Adjuncten; sie soll jungen Studenten, die sonst keine be- 
sondre Empfehlung haben, mit gutem Rathe an die Hand gehen in Betreff ihrer Studien und son¬ 
stigen Verhältnisse, und sie warnen und ermahnen, wenn sie ans Abwege kommen. Es folgen dann 
noch Bestimmungen über das acadcmische Regiment, das Verfahren der academischen Administration, 
und die Bauten. Ist nebst der Vorschrift für das klinische Institut abgedruckt iu DähnertS Pommer- 
schen Landesurkunden, Supplementband 3.S. 598 — 622. 
>'ro. 243. 30. 1796. llovemdr. 4. Magister Julius Gottfried von Aeminga, Archidia- 
conus bei Sanct Nicolai zu Greifswald, vermacht der Universität ein Capital von 300 Thalern, 
dessen Zinsen ein Student der Theologie empfangen soll. Gesterdings zweite Fortsetzung S. 335. 
Dies Stipendium besteht noch, und wird das Kleine Aemingasche genannt; vergleiche oben nro.235. 
>ro. 244. 30. 1798. mort. 26. zu Stralsund. Philipp Julius Bernhard von Platen, 
Freiherr, Generalgouverneur und Canzler, giebt eine Vorschrift für die Studiencommission zu
        

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