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Full text: Enthaltend die urkundlichen Beilagen (2)

^iese Annalen bilden den ersten Abschnitt eines in Holz gebundenen Quartbandes, in welchem sie die ersten 
ein und siebenzig Seiten füllen: die Blätter sind Papier, doch mit einigen Pergamentblättern untermischt. Den 
übrigen Theil jenes Quartbandes nimmt das oben S. 2. erwähnte ulte Diplomatar ein, enthaltend die alten 
Abschriften der UniversttätSurkunden. Die Annalen zeichnen die einzelnen Rectorate nach einander auf, und 
fügen dann gewöhnlich noch einige Nachrichten hinzu. Der llrüinuriu» filonllnli» >»ri,ti,>- hatte diese An¬ 
nalen zu schreiben, wie sich aus dem bei dem Jahre 1462 von Johann Parleberch auf S. 37. des Originales 
angemerkten ergiebt. Daher sind die ersten 37 Seiten vom Universitätsstifter, Hinrik Rubenow, geschrieben: 
nach ihm tritt bis S. «2. die Hand des Johann Parleberch ein, welcher ao. 1483 starb. Parleberch be¬ 
zeichnet S. 37. diese Annalen mit dem Namen: « oronica et tabula. Spätere nennen sie: lilier animliui«, 
oder: liber reelorutus, libvr reotoratuui». 
Auf den ersten 37 Seiten stehen außer dem von Rubenow geschriebenen hi» und wieder als Zu¬ 
sätze auch Aufzeichnungen von der Hand des Johann Parleberch, durch welche er die von Rubenow verzeichneten 
Nachrichten vervollständigte. Das von Rubenow geschriebene habe ich hier mit größerer Schrift drucken laßen, 
die Parlebergischen Zusätze aber, um sie zu unterscheiden, mit kleinerer Schrift. Die Seitenzahlen des Origi¬ 
nales find am Rande dieses Abdruckes bemerkt. 
Born auf dem Einbande der Annalen stehen folgende Berse mit großen rothen Buchstaben: 
^Inno 145k. 
8> nvncin guanta vxtilerit kiulienavia virtu», 
L»t «all« lioo. uno teslikcata librn; 
Huna laxe, »uiniua »cliolaa axorcen» moö» ramina reetnr! 
dlaae aalaar kiilai »i»t monuiuenla tuae! 
6. K 51. v. 
Diese Buchstaben bedeuten: ktiristiannn lxaleniu» n>e i. u. 6. conxknienti nituri rc8t>- 
tutu» e8t »nno 8aluli8 1584
        

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