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I>ro. 5. 
so.1455. «levLinbr. 15. ilittum Kripesn»!«!. 
Bürgermeister, Rathmänner und Gemeine zu Greifswald verheißen, daß sie für alle Magister, Doctoren, Stu¬ 
denten und Schüler, welche zum neue» -iiixli»,» nach Greifswald kommen, Fürsorge tragen wollen in Betreff 
paffender Häuser zu Lesezimmern, Schulen, Collegien und Regenlicn, und daß sie die Ankommende» achtungsvoll 
behandeln, und ihnen gewisse beständige Einkünfte zuwcisen werden. 
Aus dem Originale im Universttätsarchive. 
IX«« >>r»c ooii^illo« t!l «»ininiinits« tlumiiivii^is I)in- 
p>i>»Ii,-e pi-utestniillu rvvoxno^lirnw« j>o>r ijuixl »N8 «mnifiu« vr sin^ulix 
»niiiiiii« Iloetoril»»«, 8t»llt'ntit>»8 et Ojiiiinni nu8tl »in pro 8t»lti<>, 
nnniter ini» >>er 8sneti88ini»ii> cloiiiiiniin ii»8ti'»i», cloiiiieiiiii nz>08t«ilieu»i, I1I»8ti'! Un- 
miiio i>08trn >vsi-ti8>»»^ tluci 8tetti»t:n8i vet. et zii incijri riixie in ii»8tr« 1'iiiillnt» 
et erect«^ intisnti>ili8 sie nz>ti8 et e<>l>»e»ientiti»8 ilni>iilr»8 j>r<> lect«rH8, 8ell<>li8^ eol- 
IexÜ8, reAvneii8, et nlii8 l><,ljituei»»il>»8, 8»Iemz>»itei' >,>»»illelii»iu8, et ip8»8 Iionoritiee 
et ileeenter trLc1sI>iinn8 pr«ut elecet, eeiuin c»i» prn»i8l<>ne eertiirm» >»erpetu<>runi 
i-elltlit>i»m vltrs ls> xi88iinnni pieluti n«8tri z>rinciz>'>8 et 8»nruin ^Iilistnm ilonaeionem. 
In eiii»8 rei 1e8tinio»inm 8eervtnin >iN8tr»in pre8enti>nl8 e8t ilz,z,en8um. Dstnm xri- 
z>e8nsltl lVnn« lininini >IiIIe8iino «znudi inKente8iin« iz>liniz»»Ae8in>« izninto, keriu 8e- 
ennita pa8t 1e8tu»i 1,ueie virA>iii8. 
Das Pergament ist neun Zoll breit, vier Zoll hoch, mit starker deutlicher Minuskel geschrieben; im 
unteren umgeschlagcnen Rande hängt an pergamentenem Siegelbande das seorotoin oder kleinere Siegel der 
Stadt, braunfarbig, enthaltend den auf belaubtem Baumstamme stehenden Greif, wodurch die Wörter g-oiP >und 
valck angedeutet sind; von der Umschrift ist noch lesbar..........t»ltI?bl8VV0I.l). Auf der Rücksteite 
des Pergamentes steht mit alter Schrift: I'oniiiissi» onnsulatus üe vniuorsirule oirra linmo» ovt. et äe 
prouisione oolle^ioruiu; und darüber: I'releolii et llollala. 
>rc». 6. 
so. 1455. lleceinkr. 29. ex Osrnni)». 
Bischof Henning von Camin bezeugt dein Bischöfe Stephan von Brandenburg, als bestelltem päbstlichen Eom 
miffarius, daß die Stadt Greifswald zur Errichtung des nn, »», »tuilinm vollkommen geeignet sei, wie der an 
Stephan deshalb abgesandte Caminische Thesaurarius, Magister Hermann Slupwachter, mündlich ausführlicher 
vortragen werde, und verspricht, zur Beförderung des gedachten »tullii demselben eines der einträglichsten Ar 
chidiaconate der Caminischen Diöcese einzuverleiben. 
Aus dein Originale im Universitätsarchive. 
livtteroiillu in oliri8to krutii ot Ii:ino, 1i>ii80«z>» lirs»- 
«tvnInirAensi^ I1eninx1ln8, «tei xrscis 1!pi8c«pn8 Osmminen8i8, 8slnt«m in clominn 
8vm>iitt;lnsin, ouiu ni'svionitin8 in <:Iir-i8tn clenotis. lteuerenele trstvr et eiomine ve-
        

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