- 86 - litvrss Leclesik n<>8lr«; «eereti iussimns et keoimn« »jipeiisione communiri. Datum in opiäo >VoIIiii, nostre lliooesi«, ^nno » natinitste llvmini ^liilesimo li»a«Irinxeiite8imo qnins>usxe8imo non», llie vero tune, penultima men8>8 ^ulii. Diese bischöfliche Verleihung steht im alten Universttätsdiplomatare S. LSI. LSL. Für firmi- tati-m hat es: »il trnt^rnitutim. und das Palthenische Diplomatar setzt dafür: U-I tlrmitnten,; vielleicht ist: s>l tirmiltinnem, zu lesen. Es war damals allgemeiner Gebrauch der Kirche, zur Beförderung kirchlicher Bauten und andrer nützlicher Werke den Ablaß anzuwenden, indem man durch seine für eine Gabe oder Leistung erfolgende Spendung einen Beitrag zu den Ausführungsmitteln erhielt. .1 n cl »I ^ e n ti u bezcichnete anfangs die Erlaßung der von den Bischöfen auferlegtcn Kirchenbußcu, im späteren Mittclalter aber auch die Erlaßung der von Gott in dieser Welt zu verfügenden Sündcnstrafen, endlich auch die Erlaßung der von Gott im künf¬ tigen Leben zu verfügenden Sündenstrafen: Siegel Handbuch der Kirchlichen Alterthümer, Bd. 1. S. IS«. Bd. 2. S4V. 34t. tlnronn scheint sich hier aus die Kirchcnbußen insbesondere zu beziehen, da hinzugefügt ist: ile in- iunotia eia peiiite»,',,«; es bedeutet eigentlich: vierzigtägige Zeit, und ist das lateinische qui»>I>-<,xe«inill. Italiänisch giinresim», französisch earüme. vierzigtägige Fastenzeit. hlro. 48. ao. 145S. »vx. k. gevcn lo ukermunde; deutsch. Herzog Wartislav 10. nimm» da- heilige Studium zu Greifswald und die dortige Domkirche in seinen Schutz, und bestätiget ihnen alle ihnen gewährte Freiheiten und Einkünfte, namentlich die Bede zu Letzenitz, die Kirchen zu Grim¬ men und Demin, die Orbare zu Stralsund, Bede und Hundekorn zu Wampen, Hennekenhagen unr Kys. Das Original, mit deS Herzoges wohl erhaltenem Siegel versehen, ist im Universitätsarchive, durch Feuchtigkeit und Moder sehr beschädigt. Doch steht der Tert auch im alten Universiiätsdiplo- matare S. 228. und stimmt dem Inhalte nach mit dem ersten Theile unsrer folgenden, zu derselben Zeit und an denisclben Orte gegebenen, Urkunde überein; diese letztere ist eine etwaS ausführlicher» Ausfertigung der »ro. 48. und enthält dann noch als zweiten Theil einen Zusatz in Betreff der Ge¬ walt des Doctor Rubenow. IVro. 49. s». 1459. aug. 1. gcven to ukermunde. Herzog Wartislav 10. nimmt das heilige Studium zu Greifswald und die dortige Domkirche in seinen Schutz, bestätiget ihnen alle ihnen gewährte Freiheiten und Einkünfte, bestellet den Herrn Hinrik Rubenow zu einem Hauptmannc der Universität, und giebt ,'hm das Recht, die Lecturen, Ccllegiaturen, Kirchen und Dompräbeuden, den von ihm für fähig gehaltenen Männern zu verleihen. Aus dem Originale im Universitätsarchive. In gsdes namen amen. Ivy wartslaff van grdes gnaden -hertcghe »e «ttetim unde panieren, der wende unde Lassuben -Here, undc Fürste to Ungen, nndc Greve to gutzkov, vor uns unde unse erven undc nakomelnnge to ener cwngen dechtniffc desser nageschrevenen Sing, bolennen undc bctnghrn apenbare an desseme »nseme apenen breve, dat wn myt ri-